Bornshain

Willkommen in Bornshain – klein, charmant und voller Leben.

Bornshain liegt im Süden der Gemeinde Nobitz, nur zwei Kilometer nördlich von Gößnitz – malerisch auf einer Anhöhe links der Pleiße. Der Ortsname leitet sich vom slawischen Borneaw ab, das im 15. Jahrhundert zu „Bornshain“ wurde. Im Volksmund wird das Dorf liebevoll „Bernse“ genannt.

 

Im Jahr 2021 wurde 850 Jahre Bornshain gefeiert. Das Dorf besticht durch restaurierte Vierseithöfe, Fachwerkhäuser und eindrucksvolle Torbögen. Im Zentrum steht eine der ältesten Kirchen des Altenburger Landes – ein Wahrzeichen der Bornshainer Geschichte und Identität (siehe links im Bild unten).

 

Mit rund 165 Einwohnern ist das Dörfchen zwar klein, aber dafür umso aktiver. Die Dorfgemeinschaft lebt von Tatkraft und Zusammenhalt. Besonders stolz ist diese auf die Freiwillige Ortsteilfeuerwehr sowie die engagierten Vereine: den Heimatverein Bornshain e. V., den Feuerwehrverein Bornshain 1933 e. V. und den Verein Freunde der Bornshainer Kirche e. V.

 

Ein besonderer Ausdruck dieses Engagements ist die Initiative „Bornshain – gemeinsam Zukunft gestalten“. Sie verbindet Menschen, Ideen und Projekte, die zeigen, wie das Dorf lebendig und zukunftsfähig gestaltet werden kann.

 

 Bornshain 


Geschichtliche Anekdoten

Die Neidamühle zu Bornshain

Neida bildet sich um ein Mühlengut, das schon um 1200 als einem Johann gehörig - "in molendino domini Johannis" - genannt wurde und einen wohl vorslawischen Gewässernamen trägt (zu: neid/nid = gießen).

"Die Mull zu Neyda", wie die Mühle urkundlich heißt, soll nach der Sage ihren Namen daher haben, weil sie von einer Schwester der anderen zum Ärger, zum Verdruss "zu neide" gebaut worden sei. Sie brannte 1820 zum Teil ab.

1880 bestand sie aus 4 Häusern, darunter die Mühle, Neidamühle mit 12 Einwohnern in 4 Haushaltungen. Eingespart ist die Mühle zu Neida, da der Chaussee, die von Altenburg nach Zwickau führt.

Sie war schon vor 800 Jahren eine sehr belebte Handelsstraße nach Böhmen. Der Neidamüller Herr Thurm, war Lehnträger von nicht weniger als 9 Lehnherren. Seit einigen Jahrhunderten ist seine Mühle, mit einer einzigen Unterbrechung in stetem Besitze seiner Familie gewesen (1886).