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Nirkendorf

"Dieser Ort liegt östlich von Ehrenhain, an einem Abzweig des Spannerbachs. Früher "Nerkendorf" oder "Nürkendorf" geheißen, war er 1353 dem Bergerkloster zinspflichtig. Im Jahre 1445 waren hier sechs besetzte Höfe. 1808 brannte ein Bauerngut ganz ab.

Ende 1880 gab es in Nirkendorf 121 Einwohner, 20 Familien wohnten in 17 Häusern.

Die Nirkendorfer Talbrücke verdankt ihre Entstehung dem Bau der Eisenbahnlinie Altenburg-Langenleuba im Jahre 1901. Auf der Strecke Altenburg-Langenleuba-Narsdorf stehen sechs sich gleichende Viadukte, wobei die Nirkendorfer Talbrücke das zweitgrößte Bauwerk ist. Sie hat auf einer Länge von 220 Metern, von der Straße aus gemessen, 10 Pfeiler und 11 Öffnungen, die Bögen sind halbkreisförmig und ihre Höhe beträgt 15,3 Meter und besteht aus Beton. Sie besitzt dekorative Klinkersteingestaltungen an den oberen Pfeilern."


 
  
"Im Jahre 1980 wurde die Brücke in die Denkmalliste des Kreises Altenburg aufgenommen. Seit 1995 wird die Strecke nur noch wenig befahren (Güterverkehr), da mit dem Inkrafttreten des neuen Fahrplanes der Personenverkehr der Linie Nobitz-Narsdorf eingestellt wurde."
 
  
Gegenwärtig leben in diesem Ortsteil der Gemeinde Nobitz ca. 100 Einwohner.

In Nirkendorf wurden im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes von
1999 - 2002 die Wohnqualität und die Infrastruktur des gesamten Ortes erheblich verbessert. Auch viele private Grundstückseigentümer nutzten die Vorteile des Förderprogrammes und man kann sagen, dass sich Nirkendorf zu einem attraktiven, idyllisch gelegenen Örtchen entwickelt hat.
 

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Haus 1 - Nobitz
Bachstraße 1, 04603 Nobitz
Telefon: 03447 3108-0
Fax: 03447 3108-29

Haus 2 - Saara
OT Saara, Saara 42,
04603 Nobitz
Telefon: 03447 5133-0
Fax: 03447 5133-10

Haus 3 - Langenleuba-Niederhain
Platz der Einheit 4
04618 Langenleuba-Niederhain
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